Home
Nach oben
Vereine
Zeitung
TV/Promi

        E-MAIL

Haus Klüting


Um etwas über Haus Klüting zu erzählen muß ich etwas weiter ausholen.

Am 1. Mai 1978 haben wir, meine Frau Marianne und ich, die Gaststätte neu
eröffnet. Dieses neu muß ich betonen, denn mir war bei Pachtvertragsabschluß nicht bewusst erklärt worden, das eine Neuabnahme durch das Gewerbeamt erforderlich ist. Nach den Bestimmungen war gesetzlich vorgeschrieben, Nachzurüsten ---- eine Damen Toilette, eine Herren Toilette, 2 Pissoirs. Die uralte, mit Stangeneis gekühlte Theke war zu erneuern. Eine Kühleinrichtung für Fässer habe ich im Keller errichtet, aus Styropor, mit der erforderlichen Kühlmaschine und Schalt-Kasten. Hadi Kamissli hat mir damals geholfen. 

Dann war der 1. 5. 1978. 
30 hl. hatte mir der DUB Vertreter in den Keller packen lassen, alles was sonst
noch dazugehörte, Cola, Fanta, Wasser, verschiedene Flaschenbiersorten, Gläser und Pinnchen. Und und…
Um 10 Uhr hatten wir geöffnet, gut dass sich zwei Bekannte bereit erklärt hatten, mir beim Ausschank behilflich zu sein. So konnten wir uns mit den Gästen auch mal unterhalten.
Es war einfach überwältigend. Im Nu war die Gaststätte fast voll. Mehrere Brauerei- Vertreter waren anwesend, die Vertreter der Lokalzeitung schoss Bilder, draußen spielte die Bergmannskapelle. Die Ortspolitiker und Vereins- Vorsitzende fragten mich:
„Dürfen wir bei euch tagen?“ „Können wir einen Sparklub eröffnen?“. „Stellt ihr uns Euren Saal zur Verfügung ?“ 
Ach ja, über die Räumlichkeiten habe ich noch gar nichts erwähnt. Die Gaststätte war über 3 Treppenstufen zu betreten. Gleich hinter der Eingangstür
befand sich rechts ein Windfang, aus geschmiedetem, schwarzem Eisen mit im oberen Teil befindlichen Kleiderhaken und ab Hüfthöhe mit einer geriffelten Kunstglasscheibe versehen, schützte diese Wand die dahinter am Tisch sitzenden Gäste besser, als die in der Mitte geteilten, roten Plüschvorhänge, die auf einer halbrunden Stange in den Gastraum hingen und, da uralt, von mir entfernt worden waren.
Da waren, hinter dem Windfang, rechts, außer dem 8 Personen Tisch noch zwei  4er Tische. Zur Strassen Seite ein quadratisches Bleibuntglasfenster und zur Seite, ein normales Fenster, ließen genügend Licht herein. Rechts, da ging es auch zu den Toiletten. Geradeaus vom Eingang, war nach ca. 3 mtr. nach links, ein Durchgang zum Neben- Raum, der mit acht 4-er Tischen bestückt war. Später war das der Billard- Raum. Aber geradeaus kamen erst einmal drei 4-er Tische, hinter denen der zweite Durchgang zum Billard- Raum war. Rechts davon, im Bogen schwingend, die Theke. Links als letztes, der Stammtisch. An dem mancher Film fürs Fernsehen gedreht wurde.
Talkshow mit Frau Thomae / Na denn Prost. Regisseur SEPP Strubel (bekannt durch die Augsburger Puppenkiste) oder „Bottroper Bier“ sang Herr Tegtmeier auch bekannt als Jürgen von Manger. 

Ich werde ein paar Bilder einfügen, deren Qualität manchmal unter aller Sau ist. Aber was will man machen, wenn Gäste rufen: „Eh Horst IHR seid im Fernseh!“- und ich die Kamera draufgehalten habe, um das Fernsehbild zu dokumentieren.
Jetzt muß ich nur noch erwähnen, das es vom Billard- Raum einen Durchgang zum 2-ten Raum, einem Raum ging, den wir Saal nannten und der Platz bot für 100 Personen. Hier war rechts auch ein fensterähnlicher Durchbruch zur Küche. Auch die Schützen hatten hier ihren Schießstand.

Nun aber zu den Bildern.*****

                                
Zeitungsartikel                     Vereine                 TV / Promi

Bilder kann man klicken ;-)






Bilder bitte anklicken !

Ich werde hier in losen Abständen weiter berichten und auch neue Bilder einstellen. Ich freue mich aber auch über jedes Bild von Ihnen, die etwas mit meiner Gaststätte Haus Klüting zu tun hat. Schauen Sie mal wieder herein, vielleicht erkennen Sie sich auf einem der Bilder  wieder?

Viele Grüße

  Horst
Dortmund, 14.12.2005